10 Tipps um ein versalzenes Gericht doch noch zu retten:
1.Etwas Instant-Kartoffelmehl einrühren und einige Minuten mitkochen lassen.
2.Wenn die Speise nicht mehr kocht, mit Sahne, Schmand oder Joghurt strecken.
3.Bei gebundenen Suppen eine rohe Kartoffel hineinreiben und kurz aufkochen lassen.
4.Bei klarer Brühe ein rohes Eiweiß hineingeben und wieder entfernen, sobald es gerinnt.
5.Rohe Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. In der Suppe einige Minuten kochen lassen, dann herausnehmen.
6.Zwei Backpflaumen etwa 5 Minuten mitkochen. Die Früchte nehmen das überschüssige Salz auf.
7.Eine Mischung aus Zucker und Apfelessig im Verhältnis 1:1 herstellen. Die Mischung so lange in kleinen Portionen an die Suppe geben, bis das salzige Aroma verschwunden ist.
8.Wenn eine Soße versalzen ist, hilft ein Schuß Orangensaft. Soll dann sogar besser schmecken.
9.Auch ein Löffel Honig soll helfen.
10.Einen ungebrauchten, kleinen Naturschwamm in die kochende Speise legen und kurze Zeit mitkochen. Dann wieder herausnehmen.
Überwürzte Soßen
Wenn Sie Ihre Soßen oder Suppen einmal etwas zu stark gewürzt haben, können Sie sie durch die Zugabe von Sahne oder Creme fraiche noch retten. Erst danach mit Mehl binden.
Zu saure Speisen
Sauerkraut, Sossen und manche Fleischgerichte geraten hin und wieder etwas zu sauer. Ein Zusatz von etwas Zucker mildert die Säure.
Bei Rühr- und Biskuitteig sollten Sie die Formen ausstreuen, damit der Kuchen nach dem Backen nicht festklebt. Ist kein Paniermehl im Haus, altes Weißbrot oder Zwieback mit dem Mixer zermahlen.
Blindbacken: Damit Tortenböden beim Vorbacken flach bleiben, werden sie blind gebacken. Auf den Boden Backpapier und etwa 500 g Hülsenfrüchte (Erbsen oder Linsen) verteilen.
Zitronat hacken: Damit kandierte Früchte beim Zerkleinern nicht am Messer kleben bleiben, legen Sie die Packung vorher kurz ins Eisfach. Das funktioniert auch bei getrockneten Feigen.
Zitronat und Orangeat bleiben beim Hacken nicht am Messer kleben, wenn man es vorher mit etwas Mehl bestäubt.
Kokosraspel geben Gebäck oder Desserts einen noch intensiveren Geschmack, wenn Sie sie zuvor in einer Pfanne ohne Fett oder im Backofen goldbraun rösten.
Marzipan-Rohmasse lässt sich besonders gut mit anderen Zutaten zu einer glatten Creme verrühren, wenn man sie zuvor gut kühlt und auf einer Haushaltsreibe raspelt.
Mit Puderzucker kann man hübsche Ornamente auf Kuchen und Desserts zaubern: Dazu eine Tortenspitze auf das Gebäck legen und dick mit Zucker bestreuen. Anschließend das Deckchen vorsichtig entfernen.
Backformen fettet man gleichmäßiger ein, wenn man sie vorher in den vorgeheizten Backofen stellt und kurz darin erwärmt.
Backformen lösen sich nach dem Backen leichter vom Kuchen, wenn Sie die Formen nach dem Einfetten für 30 Minuten ins Gefrierfach stellen und dann erst den Teig einfüllen.
Sind die Rosinen schon etwas vertrocknet, eigenen sie sich noch ganz hervorragend zum Kuchenbacken. Einfach eine Stunde in Rum einlegen. Sie werden schön saftig und haben ein tolles Aroma.
Rosinen sinken nicht nach unten, wenn man sie mit Mehl bestreut bevor man sie in den Teig gibt.
Streusel auf dem Kuchen schmecken nach besser, wenn man sie vor dem Backen in etwas Vanillezucker, vermischt mit ein wenig Zimt, wendet.
Besonders knusprig werden Kuchenstreusel, wenn man 2 EL Honig unter den Teig knetet.
Streuselkuchen schmeckt noch fruchtiger, wenn man den Teig mit Konfitüre bestreicht, bevor Streusel daraufkommen.
Kuchenstreusel auf Vorrat: Zubereiten und ungebacken einfrieren. Bei Bedarf auf den Kuchen streuen, wie gewohnt backen.
Die Streusel auf Streuselkuchen werden besonders mürbe, wenn man sie nach dem Backen sofort mit einer Blumenspritze, die mit kaltem Wasser gefüllt ist, besprüht.
Frikadellen schmecken besonders gut, wenn Sie die gewürfelten Zwiebeln zuerst in Butter mit gehackter Petersilie angedünsten und dann mit dem Teig verkneten.
Hackbraten schmeckt herrlich aromatisch, wenn die Form, in der er gebacken wird, großzügig mit Knoblauch-Kräuterbutter ausgerieben wird.
Hackbraten wird saftiger und kann nicht anbrennen, wenn Sie den Boden der Bratform vorher mit einer Schicht Frühstücksspeck auslegen. Auch Frikadellen bekommen eine besondere Note, wenn Sie sie vor dem Braten mit je einer Scheibe Frühstücksspeck umwickelt.
Ein ganz gewöhnlicher Fleischklops wird mit einer Füllung aus Schafs- oder Kräuterkäse zu einer Köstlichkeit.
Oder Sie füllen sie mit einem kleingeschnittenen Champignon, Zwiebelnstückchen und Speck.
Frikadellen einmal anders: Formen Sie die Hackfleischmasse zu kleinen Bällchen, stecken Sie auf Holzspieße und braten sie dann.
Im Fleischwolf zum Schluß ein Stück Brot durchdrehen, dann bleiben keine Fleischreste hängen.
Zum Binden von Frikadellen kann man statt Ei auch geriebene rohe Kartoffeln nehmen.
Statt eines altbackenen Brötchens für den Hackfleischteig, kann man auch in Milch eingeweichte Cornflakes nehmen.
Oder versuchen Sie es mal mit einem Laugenbrötchen statt eines normalen Brötchens.
Als kalorienarme Variante läßt sich statt Brötchen auch Magerquark verwenden. Die Frikadellen werden dann auch lockerer.
Weichen Sie die Brötchen für den Teig statt in kaltem Wasser in Fleischbrühe ein. Das macht die Buletten pikanter.
Frikadellen bekommen einen schönen Geschmack, wenn man zum Fleischteig eine Handvoll zerbröselter Kartoffelchips gibt.
Frikadellen schmecken würziger, wenn man sie mit Zwiebelsuppenpulver zubereitet. Ein Päckchen Zwiebelsuppe reicht für 500 Gramm Hack.
Ein würziges Aroma erhalten Frikadellen, wenn Sie die fein geriebene Schale einer unbehandelten Zitrone unter die Masse mischen.
Die Fleischklopse bekommen ein besonderes Aroma, wenn man fein gemahlene Steinpilze unter die Masse mischt.
Wenn Sie Frikadellen einfrieren wollen, formen Sie sie zu flachen Fladen. Dann tauen sie schneller wieder auf.
Wenn Sie Hackbraten aufbewahren wollen, schlagen Sie das noch warme Fleisch in Alufolie und legen Sie es in den Kühlschrank. Unter der Folie bildet sich Feuchtigkeit, die dafür sorgt, dass die Bratenreste nicht austrocknen.
Gleichmäßige Hackfleisch-Bällchen bekommt man mit einem Eisportionierer. Das Gerät in kaltes Wasser tauchen und das Fleisch portionsweise damit formen.
Will man Hamburger braten, sollte man keinen Hackfleischteig (mit Brötchen, Zwiebeln etc.) zubereiten, sondern reines Rinderhack flach formen und wie ein Steak von außen mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Dann kurz grillen, damit es innen saftig bleibt.
Bereiten Sie Frikadellen einem Würfel Schafskäse und gehacktem Thymian zu. So schmecken sie besonders pikant.
Bei einem griechischen Hackbraten kneten Sie zerbröselten Schafskäse, gehackte Oliven und getrocknete Tomaten in den Teig und würzen mit Thymian.
Frikadellen kann man auch auf dem Backblech (bei 200 Grad) braten. Besonders, wenn man viele machen muß.
Um Frikadellen zu braten, machen Sie eine Delle in die Mitte. Die Frikadelle brät dann schneller und die Delle verschwindet beim Braten.
Schneller Hackfleisch-Auflauf: Schichten Sie Kartoffelbrei und würzig angebratenes Hackfleisch in eine Auflaufform und überbacken alles im Ofen mit geriebenem Käse.
Falscher Hase: Bei dieser Form von Hackbraten werden drei bis fünf hart gekochte Eier in der Mitte mit eingebacken.
Hackbraten lässt sich mit Kartoffelknödelteig verlängern. Rühren Sie den Knödelteil nach Anweisung an und verkneten ihn mit dem Hack.
Für Geschnetzeltes eignet sich am besten das zarte Filet vom Schwein oder Hähnchen, Rindersteak oder Rinderfilet. Das in feine Streifen geschnittene Fleisch wird nur kurz gebraten.
Geschnetzeltes oder Gulasch sollten in kleinen Portionen nacheinander angebraten werden, denn so können sich die Poren schneller schließen, es tritt kein Saft aus und das Fleisch wird nicht trocken.
Gulasch wird zart, wenn es beim Würzen zusätzlich mit Backpulver bestreut wird oder man es in Speisestärke wendet.
Gulasch wird besonders pikant und bekommt eine dunkle Farbe, wenn man es über Nacht in Sojasauce mariniert.
Gulasch bekommt ein intensives Aroma, wenn Sie Oliven oder Peperoni zwei Stunden in ein Glas Rotwein einweichen und mitschmoren.
Bei Gulasch Stroganoff ist es wichtig, das Rinderfilet gegen die Faser zu schneiden, damit es nicht zäh wird. Die Garzeit in der Pfanne beträgt etwa zwei Minuten.
Ein kräftiges Aroma bekommt Gulasch, wenn man Suppengemüse mitschmort.
Geschnetzeltes muß einheitlich dünn geschnitten werden, damit es gleichmäßig gar wird. Das geht leicht, wenn man das Fleisch vor dem Schneiden eine Zeitlang in die Gefriertruhe legt und anfrieren läßt.
Rouladen werden zart, wenn man das Fleisch vor dem Anbraten etwa 10 Minuten in Kognak mariniert.
Rouladen kann man vor dem Braten in Mehl wenden. Dadurch werden sie schneller braun und es tritt auch nicht viel Saft aus.
Rouladennadeln (aus Holz oder Metall) lassen sich nach dem Schmoren leichter aus dem Fleisch ziehen, wenn man sie vorher in Öl taucht.
Man braucht Rouladen nicht feststecken, wenn man sie einen Tag vorher vorbereitet, gut zusammenrollt und die Rollen über Nacht in den Kühlschrank legt. Sie behalten beim Braten ihre Form.
Rouladen schmecken pikanter
wenn man sie nicht nur mit Senf, sondern auch mit Meerrettich bestreicht.
wenn man sie nach dem Füllen und Aufrollen mit einer Marinade aus Olivenöl und Knoblauch bestreicht und über Nacht einziehen lässt.
wenn man das Fleisch dünn mit Schmelzkäse einstreicht, ehe man es mit Speck, Gurken und Zwiebeln aufrollt.
Fleisch beim Wenden niemals mit der Gabel anstechen, sonst läuft der Fleischsaft heraus und das Fleisch wird trocken.
Holzspieße für Schaschlik oder Grillspiesse sollten vorher mit Öl eingerieben werden. Das Fleisch läßt sich nach dem Garen wesentlich besser abstreifen.
Zum Aufbewahren die Fleischstücke mit Öl einreiben und im Kühlschrank mit Frischhaltefolie zudecken.
Das rohe Fleisch mit Essigwasser abreiben und kühl stellen. Dadurch wird es außerdem noch besonders zart und man kann es einige Tage aufbewahren.
Wenn Sie Fleischstücke einfrieren wollen, tennen Sie die einzelnen Scheiben (Rouladen, Koteletts oder Schnitzel) vorher mit Frischhaltefolie. So kleben sie nicht zusammen und können einzeln entnommen werden.
Um Carpaccio (hauchdünne Filetscheiben) zu machen gefrieren Sie das Fleisch in Folie gewickelt etwa zwei Stunden. So lässt es sich gut schneiden(Elektromesser oder Brotschneidemaschine).
Ein würziges Aroma bekommen Schweinerippchen, wenn Sie das Fleisch während des Bratens im Backofen mit einer Soße aus je zwei Esslöffeln Honig, Öl, Tomatenketchup, Salz, Pfeffer und Paprikapulver bestreichen.
Unter Bardieren versteht man das Belegen von Fleisch mit dünn geschnittenen Speckscheiben. Das verhindert das Austrocknen. Man bardiert mageres Fleisch wie etwa Filets, Rehrücken und Wildgeflügel.
Medaillons im Speckmantel. Umwickeln Sie Schweinemedaillons mit je einer dünnen Scheibe Frühstücksspeck. So bleibt das zarte Filet besonders saftig und bekommt ein herzhaftes Aroma.
Schweinehaxen sind nicht so fett, wenn man sie erst 1 Stunde kocht, dann 30 Minuten unter den Backofengrill legt.
Lamm in Kaffee: Anstatt ein Lammragout mit Brühe oder Wasser zu kochen, geben Sie einmal aufgebrühten, schwarzen Kaffee hinzu. Er macht die Flüssigkeit intensiver und dunkler und das Aroma passt wunderbar zu Lamm.
Wenn Fleisch anbrennt, sollte man es sofort in einen anderen Topf geben, dabei Angebranntes nicht vom Boden lösen.
Fleisch spritzt beim Braten nicht so sehr, wenn es vorher mit einem Küchentuch trockengetupft wird. Außerdem bräunt es dann leichter.
Aus Paprika, Möhren, Gurken oder Rettich lassen sich mit Mini-Ausstechförmchen verschiedene Motive zaubern. Das geht schnell und sieht auf dem Büfett toll aus.
Gemüsestückchen lassen sich in heißem Fett prima zu kleinen Snacks ausbacken. Sie saugen dabei nicht viel Fett auf, wenn man sie zuvor eine Stunde kalt stellt.
Ratatouille: Es handelt sich um einen französischen, bunten Gemüsetopf. Enthalten sind meist gelbe Paprikaschoten, Zucchini, Fleischtomaten, Zwiebeln, Knoblauch und verschiedene Kräuter.
Ist Gemüse einmal angebrannt, aus dem Topf in ein Sieb schütten, einige Zeit ausdünsten lassen. Die verdorbenen Teile entfernen. Die gut erhaltenen Stücke in einem neuen Topf weiterverarbeiten.
Haben Brokkoli, Erbsen oder Möhren zu lange gegart, machen Sie einfach ein leckeres Püree daraus: Mit Kartoffelpüreeflocken mischen und mit etwas Sahne verfeinern.
Wenn der Gemüse-Eintopf zu flüssig geworden ist, kann man kurz vor Ende der Garzeit zwei Esslöffel Haferflocken unter das Gemüse rühren. Auch geriebene Kartoffeln machen den Eintopf wieder schön sämig.
Schön sämig werden Gemüseeintöpfe auch, wenn man eine Tasse Reis mitgart.
Das Wasser, in dem Gemüse gegart wurde, sollte man nicht weggießen. Darin kann man am nächsten Tag wunderbar würzige Kartoffeln, Reis oder Nudeln kochen.
Gemüse und Salat hält man frisch, wenn man es fest in feuchtes Zeitungspapier einwickelt.
Einfrieren von Gemüse:
Blattsalate, Kresse, Radieschen, Rettich und Knoblauch sind zum Einfrieren ungeeignet, denn es fällt zusammen und wird welk.
Gemüse sollte vor dem Einfrieren kurz blanchiert werden, da es dann weniger an Struktur, Farbe und Geschmack verliert.
Gefriergemüse bekommt wieder seinen frischen Geschmack, übergießt man es mit kochendem Wasser. Damit werden alle Spuren des Gefrierwassers beseitigt.